Klassische Homöopathie


Die Besonderheiten kurz erklärt...

Die Klassische Homöopathie ist ein tiefgreifendes, eigenständiges Medizinsystem. Sie ist selbst bei schweren körperlichen und emotionalen Störungen wirksam. Manchmal auch dort, wo keine andere Therapie hoffen lässt.


Der Mensch als Ganzes

In der konventionellen Medizin werden 10 Personen mit der gleichen Krankheit nach dem gleichen Behandlungsschema therapiert. Das heisst z.B., dass jemand mit Schuppenflechte in der Regel eine Kortisonsalbe bekommt. Behandelt wird das Organ, isoliert vom Menschen.


Hier liegt der zentrale Unterschied zur Homöopathie. Der Homöopath interessiert sich nicht nur für das betroffene Organ. Wichtig für die Mittelverschreibung ist der Mensch, der auf seine persönliche Art aus dem Gleichgewicht geraten ist und dieses Organsymptom produziert hat. So bekommt jeder Patient seine persönliche Arznei, durch die er die notwendige Kraft entwickelt, um die Krankheit zu überwinden.


Die Wirkung von Homöopathie ist besonders tief und anhaltend, weil nicht die Krankheit bekämpft wird, sondern die Tendenz des Organismus, die Krankheit zu entwickeln. Wenn jemand z.B. Asthma entwickelt hat, wird ihm durch die Behandlung so zu sagen das "Asthmaprogramm" gelöscht. 


Die Mittel

Seit über 200 Jahren werden weltweit Substanzen aus den 3 Naturreichen an Gruppen von gesunden Probanden getestet. Während dieser Arzneimittelprüfungen entstehen bestimmte körperliche und emotionale Symptome. Daraus wird das sog. Arzneimittelbild der Substanz erstellt. Dieses kann Hunderte von Seiten umfassen. Heute gibt es ca. 4000 geprüfte Mittel, von denen jedes ein eigenes körperliches, psychisches und emotionales Gesamtbild aufweist.


Die Therapie

Kommt ein Patient mit einem bestimmten Symptomenkomplex zum Homöopathen, sucht dieser in einem längeren Gespräch nach dem Arzneimittelbild, bzw. der Arznei, welche bei gesunden Probanden einen ähnlichen Gesamtzustand hervorgerufen hat. Das Hauptprinzip der Homöopathie heisst: "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt".


Diese Substanz - homöopathisch zubereitet -  ist in der Lage den krankhaften Zustand zu antidotieren. Die Wirkung ist so umfangreich, wie das Gespräch mit dem Homöopathen. Sie beinhaltet neben dem eigentlichen Behandlungsgrund auch den emotionalen Ausgleich und eine Besserung von eventuellen „Kleinigkeiten“ mit denen sich der Patient seit Jahren arrangiert hatte (z.B. nächtliche Gänge auf die Toilette oder Mundgeruch).


Die Besserung tritt schnell ein und der Heilungsverlauf folgt präzisen Gesetzmässigkeiten. Es gibt keine Nebenwirkungen und keine Verschiebung der Symptome. Die Behandlung ist kostengünstig und sehr einfach in der Anwendung.


Homöopathie und konventionelle Medizin schließen einander keineswegs aus!

Eine homöopathische Behandlung sollte bei jeder chronischen Erkrankung parallel zur konservativen Therapie durchgeführt werden. Damit wird die Nachhaltigkeit der Therapie erhöht, die Nebenwirkungen gemildert und das Befinden des Patienten verbessert.